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Reiseziel z.B Barcelona



Barcelona
 

Casa Batlló

 

Wir erkunden Barcelona durch die großartigen Werke von Antoni Gaudí. In der Metro-Station „Passeig de Grácia“ haben wir den Nahverkehrszug verlassen und stehen vor der Casa Batlló – eines der Weltkulturerben.

1904 bis 1906 wurde für die angesehene katalanische Familie (sie waren Stofffabrikanten) dieses Haus umgebaut.

Gaudí erreichte mit dieser Auftragsarbeit seine größte öffentliche Anerkennung. Sein einzigartiger Stil in Kunst und Architektur fand in Fassaden und Mobiliar seinen Ausdruck.

Luft- und Lichtschacht     
Die Nutzung indirekten Tageslichts und ein ausgeklügeltes Belüftungssystem im Haus haben eine bis dahin unübertroffene Behaglichkeit geschaffen. 

Weil sich Menschen mit Hut und Schirm gegen die Sonne schützten, wollte er in Wohnhäusern mit einem Doppeldach das Klima positiv beeinflussen.


Gaudí erregte mit seiner Gestaltung von Schornsteinen und Dach (in der Regel mit Doppelkreuz) großes Aufsehen. Schornsteine und Dach wurden mit Mosaiken aus Porzellan- und Topferei-Abfällen verschönert. Wer dabei an Hundertwasser denkt, liegt richtig. Nur - Gaudí lebte früher!

Sagrada Familia

 

1883 erhielt Gaudi den Auftrag vom Kirchenausschuss, am damaligen Rande der Stadt den Bau einer Kirche fortzuführen. Die Sagrada Familia, die Kirche der Armen, sollte bis 1910 fertig gestellt werden. Da sie aus Spendengeldern finanziert wurde, gab es immer Unterbrechungen. Aber auch Gaudí’s ständige Änderungs- und Ergänzungswünsche sorgten für Verzögerungen.

Letzte Anstöße, die Kirche zu vollenden, erfolgten mit der Weltausstellung 1982. Nur die Krypta und die Türme der Fassade „Geburt Christi“ sind zu Lebzeiten Gaudí’s entstanden.

Gaudí wollte im Kirchenschiff "Bäume pflanzen". Die neuen Erbauer haben versucht, diesen Gedanken umzusetzen. Ich bin von dieser Umsetzung begeistert (Jürgen Geldmeyer)

Park Güell

 

Am Hang des Bergs Carmel sollte auf Wunsch des Grafen Eusebi eine Gartenstadt mit 60 Wohnparzellen entstehen.1900 begann Gaudí mit der Auftragsarbeit.
Aus einem kahlen Berg im Nordwesten von Barcelona wurde mit Pinien, Palmen und Porzellanabfällen eine schmucke Gartenlandschaft. Die 60 Grundstücke fanden keine Käufer. Nach teilweisem Verfall in der Franco-Zeit wurde der Park wieder hergerichtet und gehört seit 1984 zum Weltkulturerbe.

Über die Haupttreppe gelangen wir zur Halle der 100 Säulen, die allerdings nur 86 aufweist. Die Halle sollte als Markt die Versorgung der Bewohner der Gartenstadt gewährleisten. An der Decke der Markthalle hat Josep Maria Jujol aus Porzellan, Flaschen, Sektgläsern, Aschenbechern und Blumentöpfen faszinierende Kunstwerke geschaffen.

Die große Fläche über dem Markt dient als Freilichtbühne, als Aussichtspunkt für Familien, Schulklassen, Kindergärten sowie Touristen und nicht zuletzt als Fläche zum Sammeln des Regenwassers für die 12000 Liter Wasser fassende Zisterne unterhalb der Markthalle.




Pavillons Güell

 Vom Touristenbus aus haben wir noch einige Einblicke in Gaudí’s urbanistisches Werke: Die Pavillons Güell. Der Eingang führt zu Reitstall und Landgut. 


Aber Girona hat auch seine Reize. Einfach mal reinschauen! (Link zur Bildergalerie)

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